Brandenburgliga – 21. Spieltag OFC vs. SV Grün-Weiß Lübben // 05.04.2025 – 15.00 Uhr // ORAFOL-Arena

Brandenburg-LIGA 2024-25 „18. Spieltag“
WFC: N. Schulze – Lietz, Morack, Muschter, Markula – Möhl (73. Friedrich), Ronis, Matthäs, Neumeyer, Krivoscheev (87. Bader) – Huke (77. Rauch)
OFC: Stein – R. Kretschmann, F. Schütze (77. Hielscher-Reinelt), T. Kretschmann (87. Waclawczyk), Siegler – Musaitov (46. M. Moldenhauer), Cmajcanin – Seiche (66. Karwinkel), Eckert – Bianchini, Ali Dieb
Gelbe Karten: Markula, Huke, Matthäs, Krivoscheev (alle WFC) – T. Kretschmann, Siegler, Ali Dieb, Bianchini, Karwinkel (alle OFC)
Zuschauer: 38 auf dem Kunstrasenplatz neben dem Arno-Franz-Sportplatz Werder,
Torfolge: 1:0 (16.) Neumeyer
Schiedsrichter: Justin Zech (Cottbus)
(rl) Mit einer Portion Glück und Geschick, aber unter mehr als fragwürdigen Verhältnissen kam der Werderaner FC in seiner Heimpartie gegen den OFC zu einem sehr schmeichelhaften knappen 1:0 (1:0) Heimerfolg und damit zum ersten dreifachen Punktgewinn im neuen Jahr. Dabei profitierten die Platzbesitzer jedoch von ihrem sehr kleinen und engen Kunstrasenplatz auf dem ein normales Fußballspiel einfach nicht gegeben war. Diese Bedingungen waren einfach irregulär, haderte nach dem Abpfiff OFC-Trainer Enis Djerlek, der betonte, dass auf diesem Platz in der höchsten Spielklasse des Landes nicht gespielt werden dürfte. Und so gerieten die Gäste in Anfangsphase früh in Rückstand, dass ihren weiteren Spielverlauf nicht vereinfachte. Nach einem zu leicht hergegebenen Ball im Mittelfeld bediente Sebastian Huke auf der linken Seite den sich lösenden Felix Neumeyer (16.) der mit einem gefühlvollen Lupfer ins lange Eck den zu weit aus seinem Tor geeilten Michael Stein überwand. In dieser Phase versäumten es die Blütenstädter gegen einen teilweise noch zu zögerlichen Kontrahenten für eine gewisse Vorentscheidung zu sorgen, doch die Möglichkeiten von Sebastian Huke (30.), Alexander Möhl (35.) und Rudi Krivoscheev (39.) verpufften regelrecht. Fast mit dem Pausenpfiff kam dann der OFC zu einer verheißungsvollen Gelegenheit doch den Freistoß von Elias Eckert (43.) parierte WFC-Torhüter Niclas Schulze glänzend. Nach dem Pausentee sollte dann eine einseitige Angelegenheit werden, denn nur die Gäste waren noch am Drücker. Denn bei einer Vielzahl der Gelegenheiten konnte die WFC-Abwehr im letzten Moment noch klärend eingreifen, oder es fehlte den Djerlek-Schützlingen auch das letzte Quäntchen Glück. Und doch schien nach einer knappen Stunde der Ausgleich fällig, als Lucas Bianchini (57.) einnetzte, doch der Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung fand. In der Schlussphase hatten die Gäste dann den erneuten Torschrei auf den Lippen, doch der Kopfball von Lucas Bianchini (75.) wurde von der Querlatte aufgehalten. So brachte der Platzbesitzer den knappen Vorsprung mit viel Engagement und Leidenschaft ins Ziel. Nach dem Abpfiff war OFC-Trainer Enis Djerlek natürlich etwas enttäuscht über den Spielausgang, jedoch grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war, allerdings monierte er das eigene Angriffsspiel, bei dem zu viele Gelegenheiten liegen gelassen wurden.
Landesklasse Nord 2024 / 25 – „18. Spieltag“
FC Strausberg – Oranienburger FC Eintracht II 4:0 (3:0)
Torfolge: 1:0 (5.) Küter, 2:0 (27.) Suter, 3:0 (40.) Röhr, 4:0 (49.) Röhr
Zuschauer: 40 auf dem Kunstrasenplatz im Sport- und Erholungspark, Strausberg
Schiedsrichter: Martin Krause (Michendorf)
(rl) Die Vorteile des FC Strausberg, einem Topteam der Landesklasse, musste die u 23 vom OFC an diesem Nachmittag neidlos anerkennen und somit ging der deutliche 4:0 (3:0) Heimsieg des Tabellenzweiten auch vollkommen in Ordnung. Dabei zeigten die OFC-Youngsters ein ganz ordentliches Spiel, wie es OFC-Trainer Deion Nassar später formulierte, doch einige individuelle und zu einfache Fehler begünstigten den klaren Erfolg der Hausherren. Schon früh hatte Routinier Silvan Küter (5.) freie Bahn, als er allein dem OFC-Gehäuse zusteuerte und überlegt für die Führung sorgte. Vielleicht hätte das Geschehen noch einen anderen Verlauf genommen, wenn das strafstoßreife Foulspiel an Eric Moldenhauer (20.) geahndet worden wäre und zwangsläufig eine Rote Karte für den Gastgeber gebracht hätte. Allerdings blieb die Pfeife des insgesamt einige unglückliche Entscheidungen treffenden Unparteiischen in diesem Moment still. Doch so gerieten die Gäste kurze Zeit später weiter ins Hintertreffen, als Luis Suter (27.) nach einem Eckball die Unaufmerksamkeit der OFC-Defensive bestrafte. Als Moritz Röhr (40.) kurz vor Seitenwechsel eine Uneinigkeit der Gästeabwehr ausnutzte, war schon zu diesem Zeitpunkt eine Vorentscheidung gefallen. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann erneut Moritz Röhr (49.) als er nach einem Eckball der Gäste den folgenden Konter präzise zu Ende spielte und erhöhte. Doch der OFC ließ sich trotz des klaren Rückstandes nicht beirren und spielte auch in der Folgezeit weiter beherzt und couragiert auf. Allerdings schaffte es das Team nicht die erforderlichen Abschlusssituationen herauszuspielen. Dennoch zeigte sich Deion Nassar später nicht total unzufrieden, als er meinte: Bei diesem Spitzenteam waren wir nicht verdammt dazu Punkte zu holen, diese Gegner folgen erst in den nächsten Wochen und da werden wir liefern, so sein Fazit.
OFC II: Rink – Seebergen, Malanowski, Dombert, Bohe, Blum (58. Zouini), Woscik (58. Amiri), Nogha, Fiedler, E. Moldenhauer, Koll-Hilbert